WhatWeMissed

Bilder direkt aus einer Canon senden

So richtet ihr eine Canon ein, damit sie ihre Bilder während des Abends direkt in die Galerie des Fests schickt.

Adresse und Port

Server: bridge01.whatwemissed.com · Port: 54000

So sehen die Angaben aus. Die genaue Serveradresse steht auf der Einstellungskarte, die ihr vom Gastgeber bekommt — übernehmt sie von dort zusammen mit Benutzername und Passwort. Der Port ist nie 21.

So richtet ihr es ein

Bei englischer Menüsprache heißt das Menü auf den meisten EOS-Gehäusen „Network settings“ → „Connection settings“.

  1. Verbindet die Kamera mit WLAN oder einem Handy-Hotspot. Die FTP-Übertragung braucht Internet, nicht nur ein lokales Netz.
  2. Geht zu „Network settings“ → „Connection settings“ → legt eine neue Einstellung an und wählt die FTP-Übertragung.
  3. Wählt FTPS, wenn die Kamera nach dem Modus fragt. Canon nennt es „FTPS“ und fragt dann nach einem Stammzertifikat — die Kamera nutzt das übliche, ihr müsst kein eigenes laden.
  4. Tragt Serveradresse und Port von der Einstellungskarte ein — der Port steht dort und ist nie 21. Die Kamera füllt ihn nicht selbst aus.
  5. Wählt den passiven Modus, wenn die Kamera fragt. Der aktive Modus wird nicht angenommen.
  6. Tragt Benutzername und Passwort von der Karte ein. Das Passwort ist absichtlich lang; lasst euch Zeit.
  7. Lasst das Zielverzeichnis leer oder setzt es auf einen einzelnen Schrägstrich. Die Kamera muss keinen Ordner anlegen.
  8. Stellt die Bildqualität auf JPEG. RAW-Dateien werden abgelehnt, und die Kamera zeigt dann einen Übertragungsfehler, der nicht erklärt, warum.
  9. Schaltet die automatische Übertragung nach der Aufnahme ein, damit die Bilder losgehen, während ihr weiterarbeitet.

Vier Dinge, die für jedes Kameragehäuse gelten

  • JPEG oder HEIF wird angenommen. RAW wird abgelehnt — die Dateien sind zu groß und müssen entwickelt werden, und das soll nicht mitten im Essen passieren.
  • FTPS (explizites TLS) ist der Standard. Unverschlüsseltes FTP kann der Gastgeber einschalten, es sollte aber nicht genutzt werden: Dann gehen Passwort und Bilder ungeschützt durchs Netz.
  • Es gibt keine Ordnerstruktur, durch die man navigieren muss. Der Server nimmt Dateien an und tut sonst nichts — er kann nichts auflisten, abrufen oder löschen.
  • Der Zugang nimmt nichts mehr an, wenn das Zeitfenster des Albums schließt, und der Gastgeber kann ihn jederzeit widerrufen.
die Karte auf dem Tisch scannen → Demo